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AG Gemeinschaftliches WohnenIn Neuwied hat sich im Jahre 2008 die neue Agenda-Arbeitsgruppe "Gemeinschaftliches Wohnen" gebildet, die sich zum Ziel gesetzt hat, ein Projekt "Gemeinschaftliches und Selbstbestimmtes Wohnen - Wohnen mit Lebensqualität" in Neuwied zu realisieren.
Aus der“ AG Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied 2008“
heraus gründete sich am 6. 9.2011 der Verein „Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied“
– die notwendigen Schritte für den Eintrag ins Vereinsregister sind gemacht! Näheres hierzu finden Sie über den unten aufgeführten Link.
Sind Sie daran interessiert was in Neuwied wg. Gemeinschaftlichem Wohnen schon geschah, neugierig auf unsere Überlegungen? Dann lesen Sie hier die folgenden Infos der Gruppe (Stand Juni 2009) oder kommen Sie zu unseren Treffen im Gasthaus Vering in Neuwied. Dort sind einige von uns immer am 3. Mittwoch im Monat ab 19 Uhr, in deren Wintergarten beieinander. Herzlich willkommen! Noch Fragen? Gerne! Telnr. weiter unten - bitte AB nutzen.!
- Weitere ergänzende Materialien und aktuelle Artikel siehe im Menü unter Berichte - oder direkt über diesen Link "Weitere Materialien"
!!!!Ganz neu: unsere eigene Homepage: www.gewonr.de!!!!
Unser Weg: Drei einzelne Frauen nahmen 2008 gleiche Vorstellungen übers Wohnen wahr und baten als erste Aktion um einen Termin bei Herrn Henn, dem Geschäftsführer der GSG, um dann ihre gemeinsamen Ziele schriftlich festzuhalten (April 2008) - diese sind noch veränderbar.Die zusammengetragenen Ideen stellten wir dem Oberbürgermeister Herrn Roth vor. Das geschah am 17. Juni 2008, ermutigt von Henning Scherf bei seinem Vortrag in Maria Laach. Unsere Vorstellungen waren für beide Herren nicht neu. Neu war nur, dass - inzwischen vier - Bürgerinnen aus Neuwied die Verwirklichung für ihre Stadt und sich ganz persönlich wünschten!
Die Vernetzung: Wir suchten Kontakt zum Verein „Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz e.V., zur LAG Gemeinschaftliches Wohnen in RLP und er BAG für Senioren in Bonn. Begegnung und informativer Austausch entstand bei Tagungen oder über das Internet.
Wahrgenommen werden: Beim 2. Treffen „Initiative Zukunft – gemeinsam für Neuwied“, am 5. Nov. 08 im Heimathaus, wurde die Gruppe auch in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Nach Beschluss des Stadtrates am 27.3.09 ist unsere Idee eines der 5 Projekte geworden, die im Rahmen der Zukunfts-Initiative höchste Priorität erhielten. Am 7. November 2008 erweiterte sich die Gruppe, denn wir gaben bei einer Vorstellung in der VHS Interessierten die Möglichkeit uns kennen zu lernen. Dabei befragten wir die Teilnehmer mit einem Fragebogen über deren Vorstellungen. Auf unsere Initiative fanden im März 2009 in der VHS Neuwied 3 Veranstaltungen statt, die mit kompetentesten Referenten die Besucher informierten. All dies trug dazu bei, dass sich der Kreis derjenigen, die sich jetzt monatlich treffen, auf mehr als 10 Personen angewachsen ist.
Verbündete suchen: Wir wurden eine Arbeitsgruppe im „Agenda-Ring Rhein-Westerwald“, der Lokalen Agenda 21 in Stadt und Kreis Neuwied, da unsere Ziele sich in einigen Bereichen dort wiederfinden. Außerdem sind wir Mitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft „Gemeinschaftliches Wohnen RLP“. Deren regelmäßiger Newsletter informiert die Gruppe über alle Initiativen, Projekte und Termine. Auch unsere Entwicklung wird in Rheinland-Pfalz so wahrgenommen.
Uns verbindet: Der Wunsch nach eigenständigem und selbstbestimmten Wohnen und Leben – bei Verhinderung von Einsamkeit und Isolation. Die Bereitschaft zum Miteinander – helfen und sich helfen lassen und die Idee vom aktiven Gestalten des Zusammenlebens - in einem Haus wo die meisten von uns, nach heutigem Stand, in Miete leben wollen.
Dabei wollen wir: Eigene Wohnungen und gemeinschaftlich genutzte Bereiche, hoffen auf gegenseitige Hilfe bei Alltagsproblemen und sehen es als notwendig an, dass es regelmäßige und verbindliche Versammlungen gibt. Wir erwarten Kostenersparnis durch zentralen Einkauf, gemeinsame Anschlüsse für die Telekommunikation und ein geplantes Car Sharing / TeilAuto. Und: Wir wollen uns dafür starkmachen, dass Nachhaltigkeit bei unserem Wohnprojekt Priorität hat – auch daher die Anbindung an die Lokale Agenda 21 von Stadt und Kreis Neuwied.
Kernpunkte unserer Vorstellungen (Stand Mai 2009): In der Gruppe wird für unser Projekt Gemeinschaftliches Wohnen in Neuwied zur Zeit folgendes favorisiert: Stadtnah, gerne auch als Teil einer größeren Wohnanlage. Äußerst wichtig erscheint uns ein Workshop mit den Architekten und bei der Realisierung einen regelmäßigen Austausch mit dem Bauträger. Wir wollen bei der Anlage und bei der Gestaltung der Außenräume einbezogen werden. Unsere ökologischen Ziele sind anspruchsvoll - aber wir sind uns der finanziellen Grenzen bewusst. Gemeinschaftliche Nutzung von Geräten, Installationen und Autos wird angestrebt. Wohn- und Lebensräume im Projekt Gemeinschaftliches Wohnen sind für uns individuell und gemeinschaftlich! Abgeschlossene Wohnungen werden ergänzt durch die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, die von allen Bewohnern finanziert werden müssen. Durch diesen Aspekt ergibt sich die Notwendigkeit einer wirklichen Hausgemeinschaft – möglichst noch vor Baubeginn. Die Hausgemeinschaft entscheidet über die z.Z. noch offenen Punkte. Zum Beispiel die Größe des Projektes und seine Art, sowie die Zusammensetzung der Bewohner. Letztere entscheiden dann auch über die Gemeinschaftsräume. Eine Küche zum gemeinsamen Kochen und Essen sehen wir als zwingend an. Dabei sollte die Möglichkeit eingeplant werden, diesen Raum evt. multifunktionell nutzen zu müssen. Z.B. für die internen Versammlungen oder nach außen offene Vorträge, Angebote und Treffs - auch mit der Nachbarschaft. Begegnungsmöglichkeit untereinander könnte eine Werkstatt bieten oder auch eine „Waschküche“. Sinnvoll erweist sich in bestehenden Projekten eine Gästewohnung und ein Pflegebad. Es braucht weitgehende Barrierefreiheit. Um niemanden auszuschließen von unserer Idee und auch, damit wir bleiben können – bis zuletzt.
Womit wir beim Sozialen wären: Gleichberechtigung der BewohnerInnen bei achtsamer Nachbarschaft und die Übernahme von Gemeinschaftsaufgaben haben Priorität. Zwingend notwendig erscheint es uns, dass es verbindliche Treffen der Hausgemeinschaft gibt. Hilfreich dabei ist wohl eine externe Begleitung - das wissen wir durch unsere Vernetzung.
Alles in allem sollte dieses Projekt zukunftsweisend sein.
Aktivitäten nach außen: Angebote zum Kennenlernen der AG durch z.B. Vorträge, auch um ein Bewusstsein für die Möglichkeit dieser Lebensform zu schaffen - denn gemeinschaftliches Wohnen ist mehr als Wohnen. Geplant ist ein Infostand zusammen mit der Lokalen Agenda. Wir werden die Stadt daran erinnern, was der Stadtrat in diesem März beschlossen hat. Wir haben die Zusage über ein weiteres Gespräch mit der GSG, und damit Kontakt zu einem möglichen Bauträger. Wir kümmern uns darum, durch eine Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Informationen über leerstehenden Objekte in der Stadt Neuwied zu erhalten.
Aktivitäten in der Gruppe: Wir treffen wir uns z.Z. monatlich im Mehrgenerationenhaus in Neuwied, um nach vorn zu schauen und um uns weiter kennen zu lernen. Als Begegnungs- und Informationsmöglichkeit bereiten wir Fahrten zu Wohnprojekten vor. Wir besuchen in kleineren Gruppen uns bekannte informative Veranstaltungen. Von vielen erfahren wir durch den Newsletter der Beratungsstelle LebensWohnraum in Mainz. Wir nutzen die Angebote von Frau Berit Heger dort. Sie ist der regionale Ansprechpartner des bundesweiten Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V.. In Frau Christine Holzing, vom Verein „Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz e.V., finden wir Unterstützung in der Nähe.
Herzlich willkommen – wir freuen uns auf Sie!
Nähere Informationen bei Hildegard Luttenberger hilde.lu(at)web.de, Tel.: 02622-81371 AG Gemeinschaftliches Wohnen Neuwied 2008 - im Juli 2009 |


